Freitag, 5. September 2014

Rule No. 4: Nichtssagende Aussagen vermeiden




 
Ihr werdet bemerken, dass sich viele der Regeln ergänzen. Diese hier ergänzt sich perfekt mit »Begründungen sind das A und O«. Nichtssagende Aussagen sind nämlich meist die, die ohne Begründungen lose im Raum hängen. Hier einige Beispiele, damit ihr versteht, was ich meine:


 »Das Buch war gut
»Das Buch war schlecht.«
»Der Schreibstil war okay.«
»Der Schreibstil war annehmbar.«

Abgesehen von der fehlenden Begründungen, gibt es noch einen anderen Punkt, der hier ausschlaggebend ist. Schaut euch die Worte an, die ich vergrößert habe, und überlegt euch beispielsweise, welche Bedeutung das Wort »gut« in Eurem Wortschatz hat? Leider, kann ich nicht in Eure Köpfe gucken, aber ich kann Vorhersagen, dass es in jedem von Euch anders aussehen wird. Jeder hat einen eigenen Maßstab für das Wort »gut« oder »schlecht« oder »annehmbar«. Es gibt kein klares Schema für Wörter. Wo der eine Leser ein Werk mit »gut« honoriert und vollkommen begeistert davon war, wird ein anderer ein »gut« dafür vergeben, dass das Buch eher annehmbar gewesen ist. 




Das bedeutet für den Rezensenten und Leser letztendlich, dass seine eigene Meinung gefragt ist und das Dokument füllen sollte. Dabei ist es, um sich nicht zu verzetteln, sicherlich hilfreich, nach einem bestimmten Schema vorzugehen. Ich habe hier einige Tipps der Blogger zusammengefasst, die erklären, wie sie vorgehen.




1.) Mache Dir während des Lesens Notizen

2.) Markiere Dir für Dich wichtige Szenen mit Post-Its/Zetteln/etc.

3.) Erstelle Dir einen kleinen Fragenkatalog, den Du bezüglich des Buchs beantwortest

4.) Fasse Deine Meinung mit Deinen eigenen Worten zusammen und übertrage sie anschließend ins »Reine«

5.) Schreibe Dir eine Liste mit Dingen, die Dir in einem Buch wichtig sind, und gleiche diese nach dem Lesen mit Deinen Notizen ab





Für die eigene Meinung die richtigen Worte zu finden ist sicherlich nicht leicht, doch mit ein wenig Vorarbeit (siehe Tipps) lässt sich dies sicherlich gut umsetzen. Seid ehrlich mit euch und dem Autor und versucht so viel Eindrücke wie möglich in eurer Rezension zusammenzufassen. Versucht daran zu denken Eure eigene Meinung wiederzugeben und nicht die Wirkung der Allgemeinheit in Eure Worte einzubeziehen. Heißt: Nur, weil anderen ein Buch gefallen hat, muss es Euch nicht auch gefallen oder im Gegenbeispiel: Es erwartet niemand eine schlechte Rezension von Euch, nur weil das Buch bisher nur schlechte Rezensionen erhalten hat. 
Ihr steht im Mittelpunkt des Ganzen und Meinungen sind so unterschiedlich und vielfältig, wie es Menschen auf der Welt gibt.







Jetzt seid ihr wieder gefragt! Was habt ihr für Tipps um die eigene Meinung in Worte zu verpacken? Gibt es irgendwelche Tricks, die Euch die Arbeit erleichtern?



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