Dienstag, 9. September 2014

Rezension: Venit- Die Akte Veden






Melanie Meier lebt in Regensburg, Bayern. Sie schreibt seit ihrem 15 Lebensjahr, hat die Fachoberschule für Gestaltung besucht und ist ausgebildete Buchhändlerin.

Ihr Roman "Levi. Aus dem Leben eines Verrückten" wurde im Dezember 2013 mit dem Qindie-Siegel für qualitativ hochwertige Indie-Publikationen ausgezeichnet.
Im Februar 2014 erhielt der erste Band der Filii Iani-Trilogie, "Venit. Die Akte Veden" ebenfalls das Siegel, im April 2014 folgte "Vidit. Licht und Schatten".

Derzeit arbeitet Melanie an der Loki von Schallern-Serie, die im Oktober 2014 erscheinen wird (mehr dazu unter http://loki-von-schallern.jimdo.com/).



 Kiel: Acht Menschen verschwinden spurlos. Eine davon ist Suna Mahlstedt. Das junge Mädchen findet sich in Dunkelheit wieder – und verspürt urplötzlich ein animalisches Verlangen nach Menschenfleisch.
Die Sonderkommission rund um den Kommissar Pit Lühnsmann steht vor einem Rätsel.

München: Tim Jung und sein Cousin und Chef Loki von Schallern gehören einer geheimen Einheit an, den Filii Iani, zu Deutsch: den Kindern des Janus. Sie machen sich auf den Weg nach Kiel, denn ihnen ist klar, dass in Norddeutschland etwas sehr viel Düsteres sein Unwesen treibt, als es sich Kommissar Pit Lühnsmann auch nur annähernd vorstellen kann.

Der erste Teil der Filii Iani-Trilogie setzt das Fundament für die folgenschwere Begegnung zwischen Loki von Schallern und Sir Caestus Veden. Denn ob der Direktor der Veden-Schule tatsächlich ist, was er zu sein vorgibt, ist zumindest in den Augen Lokis fraglich.

Das Katz-und-Maus-Spiel beginnt – ein Spiel innerhalb einer Welt, die nur schleichend ihr wahres Gesicht offenbart.

Mit umfangreicher Leseprobe zum 2. Fall ›VIDIT. Licht und Schatten‹ am Romanende.

HINWEIS
›VENIT. Die Akte Veden‹ ist kein klassischer Thriller. Der Roman enthält einen Hauch Fantasy. Im zweiten Band ›VIDIT. Licht und Schatten‹ entwickelt sich der Hauch zum Windstoß.

Dieses Buch ist mit dem Qindie-Siegel für qualitativ hochwertige Indie-Publikationen ausgezeichnet. Weitere Informationen finden Sie hier: http://www.qindie.de/ 



 Ich bin eigentlich weder ein besonderer Krimi/Thriller-Liebhaber noch ein Freund von Perspektivwechseln. Dieses Buch hat mich nicht nur eines Besseren belehrt, sondern ist tief in meine Seele eingetaucht hat, mich krampfhaft meinen Kindle umklammern lassen und mir auch mit vor Anstrengung tränenden Augen nicht gestattet mit dem Lesen aufzuhören.
Die Autorin Melanie Meier ist in meinen Augen eine wahre Zauberin, was Wortgebrauch angeht. 

Selten habe ich einen derart eigenen und doch beeindruckenden Schreibstil erlebt. 

Doch ich will nicht vorgreifen.
Ich las die Trilogie um Loki und seinen Assistenten Tim auf eine Empfehlung von befreundeten Bloggern hin. Ja, Tilly du bist schuld! Ich ging dementsprechend mit einer gewissen Erwartungshaltung an dieses Buch heran und ich muss sagen, sie wurde in keiner Sekunde enttäuscht.
Ich möchte nicht viel vom Inhalt verraten, da ich denke, dass der Klappentext genau ausreichend verrät, ohne dieser komplexen, außerordentlich gut durchdachten Geschichte zu schaden. Also halten wir uns an die harten Fakten:
Die Protagonisten haben es recht schnell in mein Herz geschafft, da sie so eigen und originell sind, wie ich es selten erlebt habe. Jeder ist für sich etwas Besonderes und hat einen derart komplexen Charakter, als stamme er direkt aus dem Leben.

Ihr merkt, ich komme aus dem Loben kaum heraus. 

Doch wo positiv ist, muss natürlich auch negativ sein. Wie ich bereits sagte, sind Perspektivwechsel nur selten mein Fall. Dies bedeutete für mich am Anfang eine Herausforderung. Die Autorin lässt uns lange im Dunkeln tappen und auch dann, wenn man denkt, die Verwirrung kann nicht größer werden, spinnt die Geschichte weiter ihre Netze. Was es für mich leichter machte, waren die relativ kurzen Kapitel, sodass die Wechsel nicht allzu anstrengend wurden. Hinzu kam, dass bereits im ersten Satz eines neuen Kapitels deutlich zu erkennen ist, welcher Charakter der Perspektivträger ist.

Am Ende laufen alle Fäden zusammen und bilden ein umfassendes Konstrukt aus Rätseln und Lösungen, wie sie interessanter nicht sein könnten.

Ich habe das Buch am Anfang der Rezension fälschlicherweise als Krimi bezeichnet. Natürlich geht es um ein Verbrechen, das aufgeklärt werden will, doch die Hintergründe greifen deutlich in Mysterie und Fantasy, was insgesamt eine vollkommen neuartige Mischung ergibt, die mich beeindruckt hat.
Das Schriftbild war optimal, der Inhalt herausragend und die Protagonisten sind einzigartig. Ich möchte keine Kritik suchen, wo es keine gibt. Dieses Buch hat einen ganz besonderen Platz in meinem Regal verdient und ist jetzt schon ein persönlicher Geheimtipp von mir.



  Lasst euch von Melanie Meier ins »Lokiversum«* entführen, geht mit Loki von Schallern und Tim Jung auf Verbrecherjagt und ihr könnt meine Begeisterung nachvollziehen. Mein »must-read« 2014.

(*geschützter Ausdruck von Tilly Jones)



Ohne Frage 5 von 5 Federn. Dieses Buch war einfach meins, obwohl es was mein eigentliches Lese-Genre angeht, etwas vollkommen Neues gewesen ist. Oder vielleicht gerade deswegen?







An dieser Stelle möchte ich anmerken, dass das Recht an Bild und verwandtem Text einzig bei der Autorin liegt.

Kommentare:

  1. Hallo, das Buch hört sich interessant an - tolle Rezi! Habe bisher noch nichts von diesem Buch gehört. Werde Dir ab sofort mal folgen :-) LG, Tanja

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    1. Hallo Tanja! Vielen Dank! Ja, es ist es auf jeden Fall Wert gelesen zu werden! Falls Du die Zeit findest, wäre ich gespannt was Du dazu sagst! :-)
      Schön, dass Du mir folgst! :-)

      Alles Liebe
      Winni/Katha

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